Falk Rosenbauer im NÜRNBERGER BURG-POKAL 


von Verden vorne


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Verden/Aller. Eine stark besetzte Konkurrenz erlebten die Zuschauer in der Qualifikationsprüfung zum NÜRNBERGER BURG-POKAL, die im Rahmen der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden ausgetragen wurde. Dabei hatte der Wahl-Flensburger Falk Rosenbauer das beste Ende für sich. Mit dem achtjährigen Wallach Hohe Luft’s Ramstein dominierte er den Wettbewerb und ritt mit starken 73,805% zum Sieg. In der aufgrund des hohen Zuspruchs geteilten Prüfung ging die goldene Schleife der zweiten Abteilung an die Norwegerin Isabel Bache, die den erst siebenjährigen Hannoveraner Hengst Riverdance vorstellte.
Für Isabell Werth und Lezard blieb hinter Falk Rosenbauer Rang zwei. Charlott-Maria Schürmann, im Vorjahr mit Burlington immerhin Finalsiegerin der Serie, blieb beim Start mit ihrer neuen Nachwuchshoffung Edward der fünfte Platz. Ingesamt nahmen an der in der Grand-Prix-Arena ausgetragenen Prüfung 28 Paare teil.

Zuletzt konnte sich der frühere Berufsreiterchampion 2009 mit Desperados für das Finale des populären Wettbewerbs qualifizieren. Inzwischen wird der Hengst von Kristina Sprehe geritten und erlebte mit der olympischen Mannschaftssilbermedaille von London seinen bisherigen Karrierehöhepunkt. Falk Rosenbauer selbst hat mit dem Sieg von Verden zum fünften Mal einen Startplatz im Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs erreicht. Dieses wird Mitte Dezember traditionell in der Frankfurter Festhalle ausgetragen.

Die 1992 ins Leben gerufene Turnierserie hat sich zu einer der renommiertesten Reihen entwickelt und genießt auch international höchste Anerkennung. Seit ihrer Gründung ist sie bei Aktiven, Richtern und Zuschauern gleichermaßen populär und hat zahlreiche Olympiasieger, Welt- und Europameister hervorgebracht. Der auf die Initiative von Hans-Peter Schmidt, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands e.V. und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN, begründete Wettbewerb ist die bedeutendste Prüfung dieser Art weltweit.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London und im Nationenpreis des CHIO Aachen 2013 waren für die deutsche Equipe ausschließlich Pferde nominiert, die über den NÜRNBERGER BURG-POKAL gefördert wurden.

http://www.nuernbergerburgpokal.de


Hohe Luft’s Ramstein und Falk Rosenbauer 


in Verden nicht zu schlagen


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Verden. Mit 73,805 Prozent qualifizierten sich Falk Rosenbauer und Hohe Luft’s Ramstein in Verden für das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL. Der über Rubinrot x Michelino gezogene 8jährige Wallach bot eine erstklassige Vorstellung. Der Reiter stand uns in einem Gespräch Rede und Antwort.
Frage: Eine tolle Vorstellung. Was macht dieses Pferd so einmalig?

Falk Rosenbauer: Kurzum ist es einfach ein Traum Ramstein zu reiten. Er hat einen solchen Ehrgeiz und will einfach arbeiten. Er hat sogar ein echtes Kontrastprogramm zum täglichen Training. Zusammen mit einem Kumpel kommt er jeden Tag drei Stunden auf die Weide, Absolute Stärken sind sein Galopp und der Schritt. Schon jetzt ist sein Talent für den großen Sport klar zu erkennen.

Frage: Wie sah der bisherige sportliche Werdegang aus

Falk Rosenbauer: Er war in jungen Jahren für das Bundeschampionat in Schweden qualifiziert. Ich hab ihn bei einem Lehrgang entdeckt und war sofort begeistert  von seinen Möglichkeiten. Er hat 7jährig seine erste S-Dressur gewonnen und war in diesem Jahr beim Turnier in Neumünster hocherfolgreich. Unser Sieg in Verden war der dritte Erfolg in der schweren Klasse.

Frage: Sie haben die Qualifikation für Frankfurt geschafft. Wie sieht die weitere Saisonplanung aus?

Falk Rosenbauer: Es gibt noch kein konkretes Programm. Aber wir werden mit der Vorbereitung auf das Finale in der Halle beginnen. Ich freu mich riesig auf die weihnachtlich geschmückte Festhalle. Es ist immer wieder eine geniale Plattform seine Nachwuchspferde zu präsentieren.

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